Künstlerreportage

Der Mann mit dem Hut: Joseph Beuys

Joseph Beuys wurde am 12. Mai 1921 in Krefeld geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Rindern bei Kleve. Seine Eltern waren katholisch, und erzogen Beuys streng in diesem Glauben.
Joseph Beuys ist auf das Gymnasium gegangen und hat dort oft Blödsinn angestellt. Einmal fuhr er mit dem Fahrrad die Treppen im Schulgebäude herunter. Solche Streiche machten ihn schon damals berühmt, bei seinen Mitschülern. Als Schüler war er besonders gut in Biologie, Chemie und Physik. Eigentlich wollte er Medizin studieren. Doch 1941 ging er zum Militärdienst in den 2. Weltkrieg. Fünf Verletzungen erlitt er, einige davon waren so schwer, dass er sie sein Leben lang nicht vergessen konnte. Nach dem Krieg entschied er sich, Bildhauer zu werden. Er wurde sogar Professor und unterrichtete Kunststudenten. Meistens arbeiten Bildhauer mit Stein oder Holz. Er aber arbeitete mit Fett, Schokolade, Filz und mit Steinen.

Er wollte die Menschen mit seiner Kunst zum Nachdenken bringen. Er glaubte, dass die Menschen mit der Natur verbunden sind, und er fand es nicht schön, dass die Menschen die Umwelt verschmutzen. 1986 ist er gestorben.

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